Aral pulse nimmt neue 300-kW-Lader in Magdeburg in Betrieb

Aral pulse nimmt neue 300-kW-Lader in Magdeburg in Betrieb

Magdeburg, 6. März 2026 – Aral pulse erweitert das Ultraschnellladen in der Stadt

Magdeburg, 6. März 2026 – Aral pulse hat an der Aral Tankstelle in der Schönebecker Straße 74 drei neue Ultraschnell-Ladesäulen in Betrieb genommen. Jede Säule bietet zwei Ladepunkte, insgesamt stehen Dir dort also sechs Ladepunkte zur Verfügung. Die neuen Ladepunkte liefern laut Aral pulse bis zu 300 kW – und sollen Dir damit vor allem auf Durchreise oder im Alltag eine deutlich kürzere Ladepause ermöglichen.

Magdeburg Ultraschnell-Ladestation: Was genau ist neu?

Die Nachricht ist schnell zusammengefasst, aber für Dich als Fahrer zählt vor allem, was das vor Ort bedeutet: In Magdeburg kommt ein weiterer Standort dazu, an dem Du HPC-Laden (High Power Charging) nutzen kannst. Aral pulse spricht dabei von „Ultraschnell-Ladesäulen“ mit bis zu 300 kW Leistung.

  • Standort: Aral Tankstelle, Schönebecker Straße 74, Magdeburg
  • Ausbau: 3 Ladesäulen
  • Ladepunkte: 6 (je 2 pro Säule)
  • Maximale Leistung: bis zu 300 kW

Aral pulse nennt außerdem einen Praxiswert, der Dir beim Einordnen hilft: innerhalb von 10 Minuten bis zu 300 Kilometer Reichweite – abhängig von der Fahrzeugtechnik und insbesondere von Batterie-Typ, -Alter und -Zustand.

Was bedeutet „bis zu 300 kW“ beim Laden wirklich?

„300 kW“ ist die maximal mögliche Leistung, die die Ladesäule bereitstellen kann. Ob Dein Auto diese Leistung auch abruft, hängt davon ab, was Dein Fahrzeug (und die Batterie) zulässt. Aral pulse verweist dabei ausdrücklich auf Faktoren wie Typ, Alter und Zustand der Batterie.

Für Dich heißt das ganz praktisch: Wenn Dein Auto hohe DC-Ladeleistungen unterstützt und die Batterie im passenden Temperatur- und Ladezustandsfenster ist, kann die Ladepause sehr kurz ausfallen. Wenn Dein Auto weniger Ladeleistung unterstützt, lädst Du trotzdem – nur eben mit der Leistung, die Dein Fahrzeug zulässt.

So startest und bezahlst Du an Aral pulse Ultraschnell-Ladern

Ein echter Nutzwert der neuen Magdeburger Ladepunkte ist, dass Du dort nicht auf eine einzige Start-/Bezahlmethode festgelegt bist. Aral pulse nennt mehrere Wege – und Aral beschreibt in den eigenen FAQs auch, wie die Zahlung je nach Startart abläuft.

1) Laden mit der Aral pulse App

Wenn Du die Aral pulse App nutzt, hinterlegst Du Deine bevorzugte Zahlungsmethode bei der Registrierung. Bezahlt wird dann in der App nach Ende des Ladevorgangs.

2) Laden mit der Aral pulse Ladekarte (RFID)

Alternativ kannst Du mit der Aral pulse Ladekarte starten. Das ist praktisch, wenn Du es gern „klassisch“ per Karte am Leser machst, ohne jedes Mal am Handy zu hantieren.

3) Ad-hoc laden per Kartenterminal (kontaktlos)

Wenn Du ohne App und ohne Ladekarte laden willst, kannst Du an Aral pulse Ladepunkten auch direkt am Kartenterminal bezahlen – laut Aral per Kreditkarte, EC-Karte sowie über Google Pay und Apple Pay. Das Terminal findest Du laut Aral rechts an der Ladesäule.

Wichtiges Detail aus den Aral-FAQs: Bei Zahlung per Kartenterminal wird zu Beginn des Ladevorgangs ein Betrag reserviert (Aral nennt 70 €). Abgerechnet wird am Ende aber nur der tatsächlich geladene Betrag.

4) Ad-hoc laden per QR-Code

Du kannst den Ladevorgang auch über einen QR-Code an der Ladesäule starten: QR-Code scannen, den Anweisungen folgen und eine Bezahlmöglichkeit hinterlegen. Auch hier nennt Aral eine Reservierung zu Beginn (in den FAQs: 69 €), bevor am Ende der echte Betrag eingezogen wird.

5) Plug&Charge (ISO 15118): Einstecken und automatisch bezahlen

Aral pulse unterstützt außerdem Plug&Charge nach ISO 15118. Die Idee: Du steckst an, das Auto identifiziert sich automatisch, und die Zahlung läuft im Hintergrund – ohne App-Start oder RFID-Karte. Laut Aral ist dafür entscheidend, dass Dein E-Auto Plug&Charge-fähig ist und Dein Mobilitätsanbieter diese Technologie unterstützt; die Bezahlmethode muss dabei beim Mobilitätsanbieter hinterlegt sein.

Was kostet Ultraschnellladen bei Aral pulse?

Die Kosten hängen davon ab, welchen Tarif Du nutzt (z. B. direkt über Aral pulse oder über den ADAC e-Charge Tarif in der Aral pulse App). Aral veröffentlicht dafür Preisübersichten.

ADAC e-Charge Tarif in der Aral pulse App

Für den ADAC e-Charge Tarif nennt Aral pulse in einer Preistabelle für Deutschland 0,57 €/kWh (AC und DC). Der ADAC selbst nennt für Aral pulse Ladestationen im ADAC e-Charge Kontext ebenfalls einen Preis von 0,55 €/kWh (AC/DC) und verweist darauf, dass der Tarif in der Aral pulse App aktiviert werden kann.

Wenn Du auf den Preis achtest, lohnt sich vor dem Start immer ein Blick in die App-Anzeige direkt vor dem Ladevorgang: Aral weist in der Preistabelle darauf hin, dass die aktuellen Preise vor Beginn des Ladevorgangs angezeigt und mit dem Start akzeptiert werden.

Aral pulse Tarif (Preisübersicht)

Aral pulse veröffentlicht außerdem eine Preisübersicht für den „Aral pulse“ Tarif in Deutschland: AC 0,46 €/kWh, DC < 50 kW 0,51 €/kWh und DC > 50 kW 0,61 €/kWh. Für die neuen Magdeburger Ultraschnell-Lader ist dabei vor allem die Kategorie DC > 50 kW relevant.

Warum der Standort in Magdeburg für Dich praktisch sein kann

Aral pulse hat die neuen Ladepunkte an einer Tankstelle platziert – und nennt als Vorteil, dass an Aral Stationen typischerweise Services wie Personal vor Ort, Beleuchtung und Toiletten verfügbar sind. Für Dich ist das vor allem dann angenehm, wenn Du nachts oder auf längeren Strecken lädst und die Ladepause nicht „auf einem Parkplatz ohne Infrastruktur“ verbringen willst.

In der Pressemeldung wird der Standort außerdem in Bezug auf die Verkehrsanbindung eingeordnet: Die Tankstelle liegt nahe der B71 und der A15. Wenn Du also in oder um Magdeburg unterwegs bist, kann das ein sinnvoller Stopp sein, um schnell wieder Reichweite aufzubauen.

Praktische Checkliste: So holst Du an 300-kW-Ladern das Beste raus

  • Vorher prüfen: Unterstützt Dein Auto hohe DC-Ladeleistung? (Das steht im Fahrzeughandbuch oder in den technischen Daten Deines Modells.)
  • Tarif vor Start ansehen: Schau in der App oder am Bezahlweg, welcher Preis für Deinen Startweg angezeigt wird, bevor Du den Ladevorgang startest.
  • Ad-hoc im Blick behalten: Wenn Du per Terminal oder QR-Code zahlst, beachte die Reservierung (laut Aral 70 € bzw. 69 €) – abgerechnet wird am Ende der echte Betrag.
  • Plug&Charge nur, wenn es wirklich aktiv ist: Dafür müssen Auto und Mobilitätsanbieter ISO 15118 unterstützen und die Zahlungsdaten beim Anbieter hinterlegt sein.

FAQ

Wie viele Ladepunkte gibt es an den neuen Aral pulse Ladern in Magdeburg?

Laut Pressemeldung wurden drei Ultraschnell-Ladesäulen mit jeweils zwei Ladepunkten in Betrieb genommen – insgesamt also sechs Ladepunkte.

Welche Leistung haben die neuen Ladesäulen an der Schönebecker Straße 74?

Aral pulse nennt für die neuen Ladesäulen eine Leistung von bis zu 300 kW.

Kann ich dort ohne App bezahlen?

Ja. Aral beschreibt für Aral pulse Ladepunkte unter anderem kontaktlose Kartenzahlung am Terminal sowie QR-Code-Zahlung als Möglichkeiten, ohne App und ohne Ladekarte zu laden.

Gibt es bei Aral pulse Plug&Charge?

Ja. Aral nennt Plug&Charge nach ISO 15118 als Option. Voraussetzung ist, dass Dein Auto Plug&Charge-fähig ist und Dein Mobilitätsanbieter das unterstützt.

Quellen