Köln, 06. April 2026 – TankE positioniert sich als Partner für Stadtwerke & Kommunen
Köln, 06. April 2026 – Die TankE GmbH stellt auf ihrer Website ein Angebot vor, das sich gezielt an Stadtwerke und Kommunen richtet: von der Standortanalyse über Aufbau und Betrieb bis zur Abrechnung öffentlicher Ladepunkte – inklusive Lösungen für den Straßenraum wie Ladebordsteine. Für dich als Fahrer eines E-Autos ist das vor allem deshalb relevant, weil solche kommunalen Projekte darüber entscheiden, wo du künftig laden kannst (Wohngebiet, Park&Ride, Behörden, Freizeitorte) und wie der Zugang funktioniert (App/Ladekarte oder Ad-hoc per QR-Code).
Worum geht’s konkret – und was hat das mit deinem Lade-Alltag zu tun?
Der Kern der Nachricht ist nicht „noch ein Ladeanbieter“, sondern: Kommunen sollen Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum einfacher umsetzen können, wenn ein Dienstleister Planung, Bau, Betrieb, Abrechnung und Service aus einer Hand übernimmt. TankE beschreibt genau dieses Paket – und nennt als typische Standorte den Straßenraum, Park&Ride-Flächen, Verwaltungsgebäude, Freizeitstandorte oder Betriebshöfe.
Für dich heißt das: Wenn deine Stadt (oder dein Stadtwerk) solche Projekte umsetzt, tauchen Ladepunkte dort auf, wo du sie im Alltag wirklich brauchst – zum Beispiel in Wohnstraßen oder an Orten, an denen du sowieso parkst. Und: Der Zugang soll so funktionieren, dass du nicht zwingend „Kunde“ eines bestimmten Stadtwerks sein musst, sondern auch per Roaming oder Ad-hoc laden kannst.
So lädst du an TankE-/TankE-Netzwerk-Ladepunkten: App, Ladekarte oder Ad-hoc
TankE beschreibt für öffentliche Ladepunkte mehrere Zugangswege, die du auch von vielen Stadtwerke-Standorten kennst:
- Ad-hoc-Laden (Direct Payment): Du scannst den QR-Code am Ladepunkt (oder nutzt NFC, wenn vorhanden) und bezahlst ohne vorherige Registrierung per Kreditkarte. Du brauchst dafür nur dein Smartphone.
- Laden per App oder Ladekarte: Du startest den Ladevorgang über eine App oder per RFID-Ladekarte (je nachdem, welchen Anbieter du nutzt und ob Roaming freigeschaltet ist).
Wichtig für die Praxis: Ad-hoc ist genau dann Gold wert, wenn du spontan laden willst (z. B. in einer fremden Stadt) und nicht erst eine neue App einrichten möchtest. Gleichzeitig kann Roaming praktisch sein, wenn du ohnehin schon eine Ladekarte/App nutzt und damit „durchgehend“ laden willst.
Ladebordstein: Was das ist – und warum Städte ihn testen
Ein Punkt aus dem TankE-Text sticht heraus: Ladebordsteine. Dabei steckt die Ladeeinheit nicht als Säule auf dem Gehweg, sondern ist in die Bordsteinkante integriert. Das Ziel: Ladeinfrastruktur im Straßenraum unauffälliger und platzsparender unterbringen.
In Köln gab es dazu ein Pilotprojekt: Rheinmetall, die Stadt Köln und TankE haben Ladebordsteine im öffentlichen Raum erprobt. Wenn du in einer Stadt wohnst, in der Gehwege eng sind oder klassische Ladesäulen als „Stadtbild-Störer“ diskutiert werden, ist das relevant – denn genau dort kann so ein Ansatz eher genehmigt und umgesetzt werden.
Was du als Nutzer am Ladebordstein anders machst
- Du suchst keine Säule, sondern einen markierten Bordstein-Ladepunkt.
- Du startest den Ladevorgang wie gewohnt über QR-Code/Ad-hoc oder über App/Ladekarte (je nach Betreiber-Setup).
- Du steckst an und lädst – der Unterschied ist vor allem die Bauform, nicht das Grundprinzip.
Warum kommunale Ladepunkte oft „anders“ sind als Ladeparks
TankE nennt als typische kommunale Orte: Straßenraum, Park&Ride, Verwaltungsgebäude, Freizeitstandorte. Das sind Ladeplätze, an denen du meist länger parkst (Arbeit, Behördengang, Sport, Kino, ÖPNV-Umstieg). Genau deshalb werden dort häufig AC-Ladepunkte eingesetzt, während an stark frequentierten Standorten auch DC-Schnellladen ergänzt werden kann.
Für dich ist das eine simple Faustregel im Alltag: Wenn du sowieso länger stehst, ist AC oft passend. Wenn du schnell weiter musst, suchst du gezielt nach DC-Schnellladen. Welche Leistung konkret vor Ort steht, hängt am jeweiligen Standort – die Info findest du zuverlässig in der Lade-App oder am Ladepunkt selbst.
Abrechnung & Transparenz: Warum ein „Backend“ für dich spürbar ist
TankE betont die Anbindung an ein E-Mobility-Backend, damit Ladevorgänge erfasst und abgerechnet werden können. Das klingt technisch, hat aber einen ganz praktischen Effekt: Du bekommst als Nutzer eine nachvollziehbare Abrechnung (je nach Zugang per App/Roaming/Ad-hoc) und der Betreiber kann Störungen, Verfügbarkeit und Wartung strukturierter managen.
Gerade bei Ladepunkten im Straßenraum ist das wichtig, weil du dich darauf verlassen willst, dass ein Ladepunkt nicht wochenlang „defekt“ bleibt. TankE nennt dafür Wartung/Service und Unterstützung im Störungsfall als Bestandteil.
Praktische Tipps: So kommst du an kommunalen Ladepunkten am schnellsten ans Ziel
1) Wenn du spontan laden willst: Ad-hoc per QR-Code nutzen
- QR-Code am Ladepunkt scannen (oder NFC nutzen, wenn angeboten).
- Bezahlseite öffnen und mit Kreditkarte zahlen.
- Ladevorgang starten und erst danach „richtig“ weggehen.
Extra-Hinweis für deinen Alltag: Wenn du per QR-Code bezahlst, achte darauf, dass du wirklich den QR-Code am Ladepunkt nutzt und nicht irgendeinen überklebten Sticker. Städte warnen regelmäßig vor QR-Code-Betrug im öffentlichen Raum (bekannt z. B. von Parkscheinautomaten).
2) Wenn du regelmäßig in einer Region lädst: Ladekarte/App statt jedes Mal Ad-hoc
Wenn du oft an denselben kommunalen Ladepunkten lädst, ist eine Ladekarte oder App praktisch, weil du schneller starten kannst und deine Ladevorgänge gesammelt siehst. Welche App für „dein“ Stadtwerk gilt, steht meist direkt beim Betreiber – und du erkennst es auch in der Kartenansicht vieler Lade-Apps.
3) Plane nach Parkdauer, nicht nach „maximaler kW-Zahl“
Im Wohngebiet oder am Park&Ride zählt oft: Du stehst lange, also ist ein stabiler AC-Ladepunkt sinnvoll. Für die Durchreise suchst du DC. Das spart dir Frust, weil du nicht mit Schnelllade-Erwartung an einem Standort landest, der für Langzeitparken gedacht ist.
FAQ
Kann ich an TankE-/kommunalen Ladepunkten ohne Vertrag laden?
Ja: Im TankE-Netzwerk wird Ad-hoc-Laden (Direct Payment) beschrieben, bei dem du ohne Registrierung per Smartphone über QR-Code (oder NFC) bezahlen kannst.
Was ist ein Ladebordstein – und ist das schon „normal“?
Ein Ladebordstein integriert die Ladeeinheit in die Bordsteinkante statt als Säule. In Köln wurde das in einem Pilotprojekt mit TankE und der Stadt Köln erprobt. Ob und wo das ausgerollt wird, entscheidet die jeweilige Kommune.
Brauche ich zwingend die TankE-Netzwerk-App?
Nein: TankE-Netzwerk nennt mehrere Zugänge (App/Ladekarte/Roaming und Ad-hoc). Zusätzlich weist das TankE-Netzwerk darauf hin, dass die TankE-Netzwerk App zum 31.12.2025 eingestellt wurde.
Warum reservieren manche Ad-hoc-Bezahlseiten Geld auf der Kreditkarte?
Das wird in den FAQs des TankE-Netzwerks thematisiert: Bei Ad-hoc-Zahlung kann ein Betrag auf der Kreditkarte reserviert werden. Die Details hängen am jeweiligen Bezahlprozess des Betreibers.