Köln, 15. März 2026 – TankE erklärt Zugang und Preise an öffentlichen Ladepunkten
Köln, 15. März 2026 – TankE beschreibt auf seiner Infoseite, wie Du an den öffentlichen TankE-Ladestationen laden kannst: entweder per Roaming (mit der App/Ladekarte Deines bevorzugten Anbieters) oder Ad-hoc ohne Registrierung per QR-Code und Debit-/Kreditkarte. Besonders relevant ist das für Köln, weil TankE dort nach eigenen Angaben bereits über 1.200 öffentliche Ladepunkte betreibt – darunter über 860 Ladepunkte aus dem Projekt LIS Köln im öffentlichen Straßenraum.
Köln E-Ladestation: Was TankE konkret anbietet (Roaming statt eigener App)
Der wichtigste Punkt für Dich als Fahrer: TankE ist Betreiber vieler Ladepunkte, bietet aber keine eigene App oder Ladekarte für diese öffentlichen Ladepunkte an. Der Zugang läuft deshalb über zwei Wege:
- Roaming: Du nutzt die Ladekarte oder App eines anderen Anbieters, der Roaming unterstützt.
- Ad-hoc (Direct Payment): Du startest den Ladevorgang ohne Registrierung über eine Webseite, die Du per QR-Code (oder alternativ per Link/NFC) aufrufst, und bezahlst per Debit-/Kreditkarte.
Wichtig dabei: Wenn Du über Roaming lädst, gelten ausschließlich die Tarife Deines Anbieters. TankE weist ausdrücklich darauf hin, dass dadurch abweichende Preise und auch andere Regeln zur Belegungsgebühr möglich sind.
Ad-hoc-Laden bei TankE: Diese Preise nennt TankE für AC und DC
Wenn Du spontan laden willst und keine App/Ladekarte nutzen möchtest, ist Ad-hoc-Laden der direkte Weg. TankE nennt dafür (inkl. MwSt.) folgende Übersichtstarife, wobei der gültige Tarif vor Start auf der jeweiligen Ad-hoc-Webseite angezeigt wird:
- AC (Normalladestation): 0,49 Euro/kWh
- Belegungsgebühr AC: ab der 241. Minute 0,10 Euro/Minute, Abrechnungszeitraum 09:00–21:00 Uhr
- DC (Schnellladestation): 0,59 Euro/kWh
- Belegungsgebühr DC: ab der 61. Minute 0,10 Euro/Minute, Abrechnungszeitraum 24/7
Zusätzlich nennt TankE ein Detail, das im Alltag schnell Geld sparen kann: Bei der Ad-hoc-Ladung an AC-Ladestationen wird laut TankE nachts keine Belegungsgebühr erhoben. Gleichzeitig warnt TankE: Wenn Du stattdessen über Roaming lädst, kann es sein, dass Dein Anbieter trotzdem eine Belegungsgebühr berechnet.
So startest Du einen TankE-Ladevorgang: 4 Schritte aus Nutzersicht
TankE beschreibt den Start an seinen Ladepunkten sehr klar. Für Dich läuft es praktisch so ab:
- Freischalten: Entweder per Ladekarte/App Deines Anbieters (Roaming) oder Ad-hoc per QR-Code (Debit-/Kreditkarte).
- Kabel an den Ladepunkt: Bei DC ist das Kabel laut TankE integriert.
- Kabel ans Auto anschließen.
- Ladevorgang startet.
Ad-hoc per QR-Code: Was genau passiert beim „Direct Payment“?
TankE beschreibt Ad-hoc-Laden als registrierungsfreien Zugang: Du scannst den QR-Code am Ladepunkt (oder nutzt alternativ den aufgedruckten Link bzw. NFC), landest auf einer Webseite, siehst dort den Tarif für genau diesen Ladepunkt, gibst Deine Zahlungsdaten ein und startest den Ladevorgang. Nach dem Ladevorgang bekommst Du laut TankE einen Beleg per E-Mail.
Sicher laden: TankE warnt vor QR-Code-Phishing („Quishing“)
Weil Ad-hoc-Laden an vielen Ladesäulen über QR-Codes läuft, ist ein Risiko besonders relevant: überklebte oder ausgetauschte QR-Codes, die Dich auf eine gefälschte Zahlungsseite führen. TankE hat dazu einen eigenen Hinweis veröffentlicht und erklärt, worauf Du achten kannst:
- Check den Sticker: Wirkt der QR-Code „drübergeklebt“ oder hängt daneben ein zweiter QR-Code, ist das ein Warnsignal.
- Schau auf die URL, bevor Du Zahlungsdaten eingibst: TankE beschreibt, dass der Short-Link auf dem Sticker mit chrg.me/ beginnt und auf eine Adresse weiterleitet, die mit https://www.chrg.direct/ startet.
- Misstrauen bei App-Aufforderungen: Wenn Dich ein QR-Code plötzlich zum Installieren einer unbekannten App drängt, brich ab.
TankE schreibt außerdem, dass die Ladestationen im Rahmen von Wartungen/Serviceeinsätzen regelmäßig überprüft werden und ihnen bislang kein Fall von Quishing an ihren Ladestationen bekannt sei.
Was bedeutet „über 600 Standorte deutschlandweit“ für Dich?
TankE nennt neben Köln auch eine bundesweite Dimension: Das Unternehmen betreibt öffentliche Ladestationen nicht nur selbst, sondern auch „dienstleistend“ für Business-Partner, die Ladepunkte auf öffentlich zugänglichen Parkflächen bereitstellen. Insgesamt spricht TankE von über 600 Standorten deutschlandweit. Für Dich ist daran vor allem wichtig: Der Zugang über Roaming und Ad-hoc ist genau dafür gemacht, dass Du nicht auf eine einzelne Betreiber-App angewiesen bist.
Wichtige Änderung für App-Nutzer: TankE-Netzwerk App ist eingestellt
Falls Du früher die TankE-Netzwerk App genutzt hast: Auf der TankE-Netzwerk-Seite steht, dass die TankE-Netzwerk App zum 31.12.2025 eingestellt wurde und eine Neuregistrierung nicht mehr möglich ist. Laut Hinweis stehen Dir die Ladepunkte weiterhin über alternative Zugangsmöglichkeiten sowie per Ad-hoc-Ladung zur Verfügung.
Praktische Tipps, damit Du nicht in die Belegungsgebühr läufst
- AC im Blick behalten: Bei Ad-hoc nennt TankE die Belegungsgebühr ab 241 Minuten im Zeitraum 09:00–21:00 Uhr. Plane so, dass Du vorher umparkst oder beendest.
- DC nicht „stehen lassen“: Bei Ad-hoc startet die Belegungsgebühr laut TankE schon ab 61 Minuten und gilt rund um die Uhr.
- Roaming-Tarif vorher prüfen: TankE betont, dass bei Roaming die Konditionen Deines Anbieters gelten – inklusive möglicher Belegungsgebühren.
- Beim QR-Code kurz die URL prüfen, bevor Du Zahlungsdaten eingibst (TankE nennt dafür konkrete URL-Merkmale).
FAQ
Kann ich an TankE-Ladepunkten ohne Registrierung laden?
Ja. TankE beschreibt eine Ad-hoc-Lademöglichkeit ohne Registrierung und ohne Vertragsbindung, die Du per QR-Code (bzw. Link/NFC) startest und per Debit-/Kreditkarte bezahlst.
Welche Preise gelten bei TankE, wenn ich Ad-hoc lade?
TankE nennt für Ad-hoc 0,49 Euro/kWh (AC) und 0,59 Euro/kWh (DC) (inkl. MwSt.) sowie Belegungsgebühren-Regeln (AC ab 241. Minute 09:00–21:00 Uhr; DC ab 61. Minute 24/7). Der jeweils gültige Tarif wird laut TankE vor Start auf der Ad-hoc-Webseite angezeigt.
Brauche ich eine TankE-App oder TankE-Ladekarte?
Für die öffentlichen Ladepunkte sagt TankE: Als Betreiber bieten sie keine eigene App oder Ladekarte an. Du nutzt entweder Roaming (App/Ladekarte Deines Anbieters) oder Ad-hoc per QR-Code.
Woran erkenne ich einen manipulierten QR-Code an einer TankE-Ladesäule?
TankE rät u. a., auf überklebte/zusätzliche QR-Codes zu achten und vor der Eingabe von Zahlungsdaten die URL zu prüfen. TankE nennt als Merkmale u. a. einen Short-Link, der mit chrg.me/ beginnt und auf https://www.chrg.direct/ weiterleitet.